ARGE IWR auf dem Deutscher Anwaltstag 2026 in Freiburg
ARGE IWR auf dem Deutscher Anwaltstag 2026 in Freiburg
In diesem Jahr steht der Anwaltstag unter dem Motto „Anwaltschaft im Aufbruch – Zukunft gestalten“. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis werden über aktuelle rechtliche Herausforderungen und Chancen im diesem Zusammenhang diskutieren. Darüber hinaus wird es zahlreiche Seminare zu verschiedenen rechtlichen Themen geben. Nutzen Sie diese Chance, um Ihr Wissen zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Entwicklungen im Recht und der Anwaltschaft zu informieren.
Montag, 08.06.2026 | 10.30 – 12.00 Uhr
Baustellen der Digitalisierung des Rechtsverkehrs – DAT26 Online-Seminar

Die Veranstaltung soll sich den bestehenden „Baustellen“ im Bereich der Digitalisierung des nationalen wie grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs und der Frage widmen, wie diese zukünftig positiv gestaltet werden können, um den Zugang zum Recht zu stärken und die Praxis der Rechtsberufe zu erleichtern: Wie steht es um die Schaffung der Bundesjustizcloud? Welche Probleme stellen sich in den grenzüberschreitenden Fälle und was sind die Pläne der EU-Kommission zur weiteren Digitalisierung der Justiz?
Malte Büttner, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Berlin
Prof. Dr. Burkhard Hess, Institut für Zivilverfahrensrecht, Universität Wien Wien
Prof. Dr. Dirk Staudenmayer – angefragt, Generaldirektion Justiz und Verbraucher, Europäische Kommission Brüssel
Dr. David Einhaus, Rechtsanwalt, Dr. Einhaus & Partner Freiburg i.B.
Moderation:
Cristina Dein, Advogada, Vorstand DAV Portugal, Dein Advogados Lissabon
Donnerstag, 11.06.2026 | 14.00 – 15.30 Uhr
Anwaltschaft im Aufbruch – auch in Europa: eine vergleichende Betrachtung

Diskussionsveranstaltung der DAV-Auslandsvereine: die Vertreter von vier der DAV-Auslandsvereine werden sich vergleichend zu Zukunftsthemen in den Staaten austauschen, darunter auch zur Nutzung von KI-Technologie in Anwaltschaft und Justiz
Referent:innen
Iris Vögeding, Avocat à la Cour, Rechtsanwältin, DAV Frankreich, Holman Fenwick Willan LLP Paris
Dr. Ernst Giese, Rechtsanwalt, Giese & Partner, DAV Tschechien Prag
Dott. Fabio Sali, Rechtsanwalt, Avvocato, DAV Italien, Weiss · Walter · Fischer-Zernin München
Spiros Petropoulos, Rechtsanwalt, Vorsitzender DAV Griechenland Athen
Moderation
Dr. Stephan Grigolli, Rechtsanwalt, Avvocato, Vorsitzender DAV Italien, Grigolli & Partner Mailand
1.5 Std. FAO für Handels- und Gesellschaftsrecht, Internationales Wirtschaftsrecht
Donnerstag, 11.06.2026 | 16.00 – 17.30 Uhr
Deep Fakes: Zwischen Kunstobjekt und Gefahr

Die Veranstaltung soll die zunehmende Nachfrage an Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Deep Fakes und verwandten Phänomenen beleuchten. Es stellen sich Fragen nach dem Persönlichkeitsschutz von Opfern, dem urheberrechtlichen Schutz als Kunstobjekt sowie Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung. Hierzu sind Impulsvorträge durch ausgewiesene Expert:innen und eine anschließende Diskussion und Q&A-Session geplant.
Herausforderungen für die anwaltliche Beratungspraxis mit KI generierten und bearbeiteten Inhalten, Beweisen und Risiken
Franka Becker, Juristin, Partnerin, gunnercooke GmbH Berlin
Gesetzgeberische Pläne zwischen Kunst, Persönlichkeitsrechten und Meinungsfreiheit
Dr. David Schneeberger, Rechtsanwalt, Schneeberger Legal Engelburg
Gesetzgeberische Pläne zwischen Kunst, Persönlichkeitsrechten und Meinungsfreiheit
Dr. Benedikt Flöter, Rechtsanwalt, Partner, YPOG Berlin
Moderation
Dr. Astrid Auer-Reinsdorff, Rechtsanwältin, Vorsitzende AG Internationales Wirtschaftsrecht, AUER Business & IT-Law Berlin/Lissabon
Arbeitsgemeinschaft Internationales Wirtschaftsrecht DAVIT – Arbeitsgemeinschaft IT-Recht
1.5 Std.FAO für Internationales Wirtschaftsrecht, IT-Recht
Freitag, 12.06.2026 | 12.45 – 14.00 Uhr
Luncheon Menschenrechte: Migrationsrecht als Gradmesser der Rechtsstaatlichkeit –
am Beispiel des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan

Wie stark der Rechtsstaat ist, zeigt sich daran, wie er die Schwächsten im System behandelt. Aber gerade im Bereich des Migrationsrechts zeigen sich rechtsstaatliche Schwächen: Gebrochene Versprechen; die Nichtumsetzung von Gerichtsentscheidungen und die Verdrängung von humanitären Grundsätzen nehmen zu. Besonders im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan wurden Zusagen an besonders gefährdete Personen gemacht, die dann kaum eingehalten wurden. Hier ist anwaltliches Engagement notwendig!
Die Teilnahme am Luncheon (Standing Lunch mit Vortrag) kostet 40,00 € (inkl. Mwst., Speisen und Getränke) pro Person und ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich.
Referentin:
Maria Kalin, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Migrationsrecht, Kanzlei am Ulmer Münster Ulm
Moderation:
Dr. Astrid Auer-Reinsdorff, Rechtsanwältin, Vorsitzende AG Internationales Wirtschaftsrecht, AUER Business & IT-Law Berlin/Lissabon
Dr. Peter Gollnisch, Rechtsanwalt, Rechtsanwaltskanzlei Gollnisch Luckau



